Zuerst dachte ich, dass der Film wahrscheinlich eher langweilig wird, weil er vermutlich nichts Neues für mich erzählen würde. Ich fand ihn dann doch spannend – nicht nur wegen des Visuals am Anfang, sondern wegen den Meinungen im Film.
Zu Beginn stellt die ukrainische aktivistische Feministin Inna Shevchenko die These aufstellt, dass alle monotheistischen Religionen – also die drei großen bekannten – frauenfeindlich seien. Ich konnte meine Meinung dazu zunächst nicht richtig in Worte fassen. Während des Anschauens, finde ich aber, dass man Religionen nicht pauschal als frauenfeindlich bezeichnen kann. Gerade im linken politischen Spektrum in Deutschland wird oft betont, dass Religionen stark davon abhängen, wie Menschen sie interpretieren. Der religiöse Fanatismus wird eher kritisiert.
Es gibt beispielsweise Staaten, die sich selbst als islamisch bezeichnen, bei denen aber politische Machthaber ihre eigenen Regeln und Gesetze durchsetzen und diese als Vorwand des Islams darstellen. Meines Wissens ist ja diese Meinung ja mehrheitlich in Deutschland so vertreten.
Interessant sind die Diskussionen, die einen selber zum Nachdenken anregen und man lernt Neues über die Religionen.