Franz K.

2025 ‱ FSK 16

Regie: Agnieszka Holland

Besetzung: Idan Weiss, Peter Kurth, Katharina Stark, Sebastian Schwarz

Laufzeit: 127 Minuten

Genre: Drama, Historie

Land: Czech Republic, Poland, Germany, France


Handlung: Prag, Anfang des 20. Jahrhunderts: Franz Kafka ist zerrissen zwischen der AutoritĂ€t des fordernden Vaters, der Routine im VersicherungsbĂŒro und der stillen Sehnsucht nach kĂŒnstlerischer Entfaltung. WĂ€hrend seine Texte erste Leser finden, beginnt die Reise eines jungen Mannes, der sich nach NormalitĂ€t sehnt, jedoch den WidersprĂŒchen des Lebens begegnet, dabei Literaturgeschichte schreibt und sich immer wieder Hals ĂŒber Kopf verliebt. Getrieben von Liebe, Fantasie und dem Wunsch nach Respekt, unterstĂŒtzt von seinem Freund und Verleger Max Brod, entfaltet sich das ebenso berĂŒhrende wie skurrile PortrĂ€t eines der faszinierendsten Denker der Moderne. Ein Film wie Kafkas Werk selbst: ĂŒberraschend, poetisch, unvergesslich. 

Mit Franz Kafka beschĂ€ftigt habe ich von einem Podcast gehört. Da ging es darum, dass Franz einen Brief an seinem Vater schreiben wollte, den er nicht abgesendet hat. Dieser war ellenlang. Da ging es darum, warum sein Vater nicht ihm das gibt, was er von ihm haben wollte. Er war nĂ€mlich autoritĂ€r eingestellt. Zum Beispiel hat ihm seine Verlobung nicht gefallen oder sein Schreiben oder dass er nicht so aktiv bei seinem Familienbetrieb gearbeitet hat, wie es im Film dargestellt worden ist. Alles was sein Vater von ihm verlangte oder wollte, konnte Franz nicht in seinem Leben erfĂŒllen. Franz hat Nachgang sogar die Verlobung abgebrochen. Die Schwester von Franz hat sich von dem Vater abgewendet und Franz schrieb in den Brief wie glĂŒcklich sie damit ist und das sein Vater es nie wirklich anerkannt hat. Aufgrund dessen fand ihn sehr interessant und habe deswegen den Film geschaut.

Im Film fĂ€llt auf, dass die Charaktere mit dem Publikum sprechen. Franz Kafka spricht dabei nicht. Nur die Personen, die ihm nah stehen. Durch die ErzĂ€hlung bekommt man einen guten Einblick in seinen Leben. NatĂŒrlich kommen in dem Film kafkaeske Situationen. Ich hĂ€tte mir gewĂŒnschte, dass sie viel krasser waren. Die erste war, wo es um eine Exekutionsmethode fĂŒr verweigerte Soldaten ging. Franz erzĂ€hlt in einer Geschichte von einem hohen MilitĂ€rperson, der diese Methode nutzt und wollte eine Person davon ĂŒberzeugen. Der Film ist sehenswert.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert