Lustig, dass der erste Film bei dem Max-Ophüls Preis den ich mir anschaue, einer von Sachsen ist und von Protagonisten mit vietnamesischen Migrationshintergrund handelt. Ich selber komme aus Sachsen und habe vietnamesischen Migrationshintergrund. Da komme ich zum ersten Mal außerhalb zu einem Filmfestival, schaue eigentlich Filme, die es sonst im Kino nicht gibt und sehe einen Film, der in Sachsen produziert worden ist.
Der Film ist ein Fantasyfilm, welcher mich durch die musikalische Untermalung beeindruckt hat. Beim ersten Mal schauen habe ich nicht verstanden, dass die Hauptprotagonistin kein Zuhause mehr hatte. Ich hatte nicht bemerkt, dass die kaputte Wohnung Ihre WG darstellen sollte. Weiter im Film habe ich einige Szenen nicht verstanden und habe das Gefühl einige Details verpasst zu haben. Ganz toll fand ich die Witze, die in den Szenen stattfinden.
Gut finde ich die Gegensätzlichkeit bzw. die Persönlichkeit der Hauptprotagonisten. Der Hauptprotagonist ist jemand der viele Fragen im Leben stellt, während die Hauptprotagonistin schon klar ist, was sie in ihrer Situation tun soll. Der Film ist mir auch nach ein paar Monaten nach den Sehen ins Gedächtnis geblieben. Ich würde es gerne ein zweites Mal anschauen. Ich meine, dass es einen zum Denken anregt und viel Raum für Interpretation gibt. Ich hoffe, dass ich die Details besser erkenne beim Zweiten ansehen.