Kategorie: DOK Leipzig 2025

  • A Jewish Problem

    Key events of the war on Gaza have left their traces in this filmmaker’s family history. When he arrives in Berlin, he learns to distrust his own perceptions.

    Der Film zeigt die Geschichte von der Großmutter des Regisseurs Ron Rothschild, bis hin zur Geschichte von Israel. Die Großmutter wird interviewt und spricht von ihrer Flucht von Deutschland und wie sie zu Israel kommt. Von da wird chronologisch die Konflikte bis zur heutigen Zeit aufgelistet. Man merkt, dass diese komplizierten Konflikte versucht wird aufzudröseln.

    Er erzählt auch das Aufwachsen seiner Verwandten. Es wurde erzählt, dass seine Großmutter nicht deutsch sprechen wollte oder auch nicht wirklich konnte, weil sie auch von außen gedrängt worden ist, nicht Deutsch zu sprechen. Und dementsprechend hat sie auch gehandelt und hat es ihren Kindern weitergetragen. Nicht nur das durch den Pflicht des Wehrdienstes wird man von außen gedrängt.

    Und das spricht sehr viele Themen an, die einen auf jeden Fall zum Nachdenken lassen, besonders für mich diese Traumatas, die weitergegeben worden sind. Auf jeden Fall ist der Film sehenswert.

  • A Scary Movie

    During the summer holidays, a documentary-maker and his 12 year-old son stay at an abandoned hotel in Lisbon: an empty hotel like the one in the film The Shining.

    Was ich an dem Film besonders finde, ist, dass man es kaum in einem Genre tun kann. Ich glaube, es geht viel mehr um den Regisseur an sich.

    Der Film beginnt mit dem Regisseur, der mit seinem Kind zu einem verlassenen Hotel geht und da übernachtet, weil sein Kind ein ziemlicher Horrorfilm-Fan ist. Im Film werden meiner Meinung nach viele „Handlungsstränge“ begonnen, aber nie wirklich beendet bzw. nicht richtig abgerundet. Zum Beispiel, erzählt er vom Aberglaube, man kriminelles Verhalten oder die Kriminalität einer Person anhand der Äußerlichkeit erkennen kann.

    Auch wenn es nicht wirklich abgerundet worden ist, von der Geschichte her oder was die Doku eigentlich zeigen wollte, fand ich den Film nicht langweilig. Ich konnte einfach gespannt einfach zuschauen bei dem Film, ohne mir zu fragen wie spät es ist.

  • The Woman Who Poked The Leopard

    Vulgar expressions, bare breasts, and the right arguments. Ugandan feminist Stella Nyanzi provokes head of state Museveni, in office since 1986, and runs for office herself. (https://www.themoviedb.org/movie/883101-the-woman-who-poked-the-leopard)

    Anfangs war ich nicht so begeistert von dem Gedicht, was die Aktivistin vorgetragen hat. Es ging nur darum den führenden Politiker herabzuwürdigen oder zu beleidigen, statt einfach zu kritisieren. Das ist nicht alles, dass der Film zeigt. Sie zeigt wie die Aktivistin unfair behandelt wird und das macht den Film sehenswürdig.

  • The Thing to Be Done

    In the heart of Ljubljana, the Workers‘ Advocacy Office (Delavska svetovalnica) stands as a beacon of hope for society’s most vulnerable: working men and women, the unemployed, the disabled, pensioners, and migrants. Far surpassing the traditional boundaries of union work, this extraordinary organization fosters solidarity, champions justice, and envisions a more equitable future for the working class. (In the heart of Ljubljana, the Workers‘ Advocacy Office (Delavska svetovalnica) stands as a beacon of hope for society’s most vulnerable: working men and women, the unemployed, the disabled, pensioners, and migrants. Far surpassing the traditional boundaries of union work, this extraordinary organization fosters solidarity, champions justice, and envisions a more equitable future for the working class. (https://www.themoviedb.org/movie/1559711-ono-sto-treba-ciniti)

    Auffällig war die Szene, wo ein Angestellter soviel von seinem Lohn abgezogen bekommt, sodass er wenig bekommt und trotzdem nichts von seinem Arbeitgeber erhalten hat. Da war der Anruf vom Helfer witzig wieso er sich das gefallen lässt. Auch wenn das Thema wahrscheinlich vielen nichts Neues ist, ist es doch für mich erstaunlich wie tief und schlimm es so zugeht. Wie manche Angestellte nichts zurückbekommen von den Arbeitgebern.

  • A Simple Soldier

    Artem ist seit seiner Kindheit interessiert für Film. Von Anfang an, hat er mit seiner Kamera gefilmt. Als der Krieg anfängt, wollte er nur die Kamera an der Front mitnehmen und filmen, doch dann entscheidet er sich als Soldat in den Krieg zu gehen. Er geht gegen den Rat seines Vaters nie eine Waffe zu tragen. Für mich ist die Entscheidung von Artem unbegreiflich wie er als Soldat an die Front geht. Genauso empfinde ich die Situation als eine Bekannte von ihm, die als Medic hilft, ihren Lebenspartner im Krieg verliert und bestürzt entscheidet zu ihren Kindern in der USA zu fliehen. Man kann sich nicht in solche Situationen hineinfühlen. Ich finde den Film sehr sehenswert, da er zeigt wie die Ukrainer vor Ort denken. Ich hoffe nur, dass Artem Ryzhykov überlebt.

  • Natchez

    Filmmaker Suzannah Herbert takes a sharp look at the American South’s unreconciled history through a Mississippi town that mixes antebellum tourism with a community deeply divided over its past. With an unflinching lens, the film captures the debates, memories, and tensions that are building toward a reckoning. (https://www.themoviedb.org/movie/1465655-natchez)

    Als allererstes habe ich gedacht, dass der Film fiktiv ist, bis mir aufgefallen ist, dass ich bei der DOK Leipzig bin und nur Dokumentationen gezeigt werden. Die Worte die gesagt worden sind, sind zu überspitzt, als wenn die wahr sein würden.

    Auch wenn man als in Deutschland lebender über das Thema des Sklavenhandels in der USA Bescheid weiß, kann man was Neues erkennen. So manche Aussagen haben Parallelen, was in Deutschland in den Diskussionen. Es sollte in der Stadt Natchez ein Park für eine Gedenkstätte genutzt werden. Eine Person war der Meinung, dass man es nicht braucht und man neue Gedenkmäle für die Zukunft errichten sollte und nicht über die Vergangenheit. Man könne ja die Vergangenheit vergessen.

  • Kurzfilme bei der DOK Leipzig 2025

    Hier sind die Kurzfilme bei der DOK Leipzig, die ich in diesem Blog widmen möchte. Bei vielen kann man sich emotional mitfühlen. Sie geben gut die Themen mit ihrer Kameraarbeit bzw. Animationen wider.

    After the Silence
    Regie: Matilde-Luna Perotti
    Herkunft: Kanada
    Laufzeit: 14 Minuten
    Six years after a case of sexual abuse in the family, the filmmaker seeks a conversation with her grandmother, breaking the silence – an act of personal and political liberation. (https://www.themoviedb.org/movie/1355400-despues-del-silencio)

    Fear Nothing
    Regie: Tuva Björk
    Herkunft: Schweden
    Laufzeit: 15 Minuten
    A light kept on to deter makes it hard to see past your reflection. In Fear Fokol, we take a nightly ride into the fears and anxieties of Johannesburg’s wealthy inhabitants by following the work of the private security guards hired to protect them. The illusion of security slowly dissolves as we dig into a fragile climate of inequality, paranoia and masculinity in crisis. (https://www.themoviedb.org/movie/1414183-fear-fokol

    Sixty-Seven Milliseconds
    Regie: fleuryfontaine
    Herkunft: Frankreich
    Laufzeit: 15 Minuten
    Eine Überwachungskamera filmt einen Polizeieinsatz, bei dem geschossen wird. Der Film zeichnet die Flugbahn der Kugel und die Bewegungen der Beteiligten nach. Anhand einer Rekonstruktion mit KI-generierten Bildern und Schilderungen eines Betroffenen hinterfragt der Film Polizeieinsätze in Frankreich und die Fehler, die dabei passieren können. (https://www.themoviedb.org/movie/1461978-soixante-sept-millisecondes)

    God Is Shy
    Regie: Jocelyn Charles
    Herkunft: Frankreich
    Laufzeit: 15 Minuten
    During a train ride, Ariel and Paul pass the time sketching their deepest fears. Their game takes an unexpected turn when Gilda, a mysterious passenger, intrudes on their exchange. Yet, her relationship with fear seems far less innocent than their playful drawings. (https://www.themoviedb.org/movie/1470480-dieu-est-timide)

    Lina
    Regie: Remo Rauscher
    Herkunft: Österreich
    Laufzeit: 19 Minuten
    Children who are stillborn or die too young – not an uncommon fate. But society hardly ever talks about it. This film gives parents a space to grieve and break the silence. (https://www.themoviedb.org/movie/1559684-lina)

  • Death Does Not Exist

    After a failed armed attack during which she abandons her companions, Hélène flees into the forest and meets Catherine, a mysterious alter ego, a carnivorous and tempting alter ego. This double will take her to a fantastic valley, where metamorphoses, poisonous powers and great upheavals will soon shake up the order of things. Hélène will have to revisit her choices and the moral, political and human dilemmas that circumscribe them. (https://www.themoviedb.org/movie/988099-la-mort-n-existe-pas)

    Was am Anfang auffällt, ist der Stil der Animation und der Film beginnt mit ein paar Freunden, , die sich verschwört haben, einen Anschlag an die scheinbar Eliten zu vollführen. Sie besprechen zuerst den Anschlag und merken, dass die Hauptprotagonistin Hélène Zweifel dabei hat. Danach beginnen sie mit den Anschlag und in letzter Sekunde zieht sich die Hauptprotagonistin zurück.

    Kurz vorher bekommt sie von ihrem Schwarm ein Liebesgeständnis und bekommt einen Brief, dass sie erst danach lesen sollte. Nachdem sie flüchtet, unterstützt sie Manon, die den Anschlag überlebt hat. Ab da beginnt der Film zu stocken. Man merkt auch durch die Animationen warum. Nämlich die Symbolik und die charakterlichen Differenzen darzustellen.

    Die Protagonistin bekommt dann eine zweite Chance von Manon, um den Anschlag wieder nochmal zu verüben. Und da wird einmal von der Hauptprotagonistin ihr Charakter gezeigt, wie sie sich entscheiden möchte und dass sie auch etwas braucht, um zu entscheiden. Und was mir gut gefallen hat ist, ist nämlich, dass jede Person eine Fähigkeit hat. Dies wird mit ziemlicher Leichtigkeit dargestellt.

    Als der Film endet, kommt man ins Raten, was darin zu interpretieren ist. Ob es ein gutes oder ein schlechtes Ende für Marc und Hélène ist.

    Kurz gesagt:
    Der Film zeigt ab einem Moment in langer Hingabe die Dilemmas und die charakterlichen Differenzen. Darin wägt Hélène ihre Entscheidung ab, was in keiner in echt gefilmten Aufnahme gezeigt werden kann, sondern nur als Animationsfilm. Der Film spielt mit Symbolik.