Sprich mit ihr

Sprich mit ihr Poster

2002 • FSK 16

Regie: Pedro Almodóvar

Besetzung: Javier Cámara, Darío Grandinetti, Leonor Watling, Rosario Flores

Laufzeit: 112 Minuten

Genre: Drama, Liebesfilm

Land: Spain

Streaming (DE): Amazon Arthaus Channel, Arthaus+ Apple TV channel



Handlung: Almodóvar erzählt die Geschichte von zwei verhinderten Lieben und scheut dabei nicht die Auseinandersetzung mit brisanten moralischen Themen. Wie bei dem spanischen Regisseur üblich, stehen auch hier die Frauen im Mittelpunkt der Handlung. Und dennoch ist es eine Männerfreundschaft, die daraus entspringt.


Nachdem ich Bitteres Fest von von Pedro Almodovar geschaut habe, schaue ich mir die alten Filme von ihm. Der Film schlägt nicht in die Kerbe wie Bitteres Fest.

Marco und Benigno sind Liebhaber von Frauen, die im Koma sind. Kennengelernt haben Sie sich im Krankenhaus. Was den Film ausmacht ist, wo Benigno eine Straftat begeht. Mich hat es jetzt nicht ganz interessiert und habe mal die Reviews von dem Film geschaut, was den Film so gut macht. Da ist mir ein Aspekt aufgefallen. Im Film geht es viel mehr um Marco als um Benigno. Beide Männer projizieren ein Idealbild von den Frauen. Benigno überschreitet dabei sehr weit eine Grenze. Marco redet nicht über seine Liebe zu Lydia, die im Koma sein wird, sondern über seine vergangene Beziehung, die ihn verlassen hat. Es gibt eine Rückblende, wo Marco sich erinnert, dass seine Ex Angst hat vor Schlangen wie Lydia. Hier vergleicht er sie mit ihr. Intensiviert wird das noch mit einer Szene, wo die im Auto sind und Lydia sagt, dass sie gern über sich sprechen möchte, als Marco über seine Ex spricht.

Seine fehlende Kommunikation ändert sich, als Benigno stirbt und er am Grab mit ihm redet.

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