Vor 2 oder 3 Wochen ist mir erst aufgefallen, dass das Filmfest München stattfindet wird und habe ziemlich spontan eine Akkreditierungsanfrage gestellt. Überraschenderweise wurde meine Anfrage bestätigt, was nicht selbstverständlich für ein so großes Filmfest ist. Ich danke. Ich war an zwei Wochenenden in München gewesen.
Natürlich habe ich für günstig ein Hostel und Flixbusfahrten gebucht und Urlaub genommen. Am Freitag habe ich mir die Filme Transit Times, Bitter Christmas und Erinnerungen eines Waldes beim HFF München geschaut. Die ersten zwei Filme waren die meiner Meinung nach die besten von dem Festival und der dritte ist ein Abschlussfilm eines Studenten. Nach dem dritten Film bin ich schnell im Hostel eingecheckt und bin zur Crew Call auf der Praterinsel gegangen. Das ist eine exklusive Party, wo nur Leute aus der Filmbranche sind. Ist auch der Grund warum ich die Akkreditierung geholt habe. Auf der Crew Call habe ich viele Leute kennengelernt. Die Tanzfläche und Musik sind beide nicht der Hauptfokus. Für mich eine ideale Party.
Samstags habe ich nicht viel gemacht. Ich habe drei Filme bei der HFF geschaut. Sonntag war ich bei der Drehmetrie Netzwerktreffen. Da konnte ich auch Leute kennenlernen. Musste dann früher los, da ich mit dem Zug zurück nach Hause fahren wollte. „Wollte“ da der Zug sich immens verspätet hat und ich nach Mitternacht angekommen bin. Ich hätte auch glatt einen Nachtbus nehmen können und komplett dabei sein können.
Nächsten Samstag am zweiten Wochenende habe ich einen Film, die Preisverleihung und die Abschlussparty mitgenommen. Mein Highlight war, dass ich nachts nach der Abschlussparty auf den Flixbus warten wollte, um zurück zu fahren und er hatte eine Stunde Verspätung. Ich bin zum Club gegangen. Der war in der Nähe des Busbahnhofs. Da konnte ich die Zeit überbrücken.
Fazit: Das Filmfest ist ein Besuch wert. Sei es für einen Ausflug oder als Weiterbildung für Filmschaffender.
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