Mit einem Zuschauerblick auf die Person, auf die sich die fragenstellende Person auf die Antwort wartet, überzeugt der Film. Darin ist die Fragestelllerin nicht zu sehen. Diese Szenen sind die besten, wo die Protagonistin und Regisseurin neutral und verständnisvoll gegenüber der Person zu sein. Sie möchte verstehen bzw. die Empfindungen der Personen fragen, nach ihrem Mordversuch einer aus Eifersucht handelnden Person – männlich übrigens.
Das beste an dem Film sind die Interviews, die von Weitem gefilmt werden. Der Fokus liegt nur an die interviewte Person während die Interviewerin nur von hinten zu sehen ist. Ich wünschte es würde mehrere Interviews geben, weil mir das Format so gefällt. Die Übergänge sind in der Mitte des Films etwas zu lang.
Bei Tenet habe ich das Gefühl, dass es noch viel mehr Hinweise findet, wenn man den Film mehrmals anschaut. Ich weiß noch, dass ganz am Anfang bei der Oper-Mission ein Soldat mit dem Strang am Rucksack. Mehr weiß ich da nicht, da muss ich mal schauen.
Je tiefer man im Film ist, merkt man die Zangenbewegung als Art Motiv (?), es ein zentrales Thema ist. Dass es an sich alles miteinanderhängt. So sollte ein Science Fiction Film sein. Die Story packt und fesselt einen. Dabei erscheint das Motiv immer wieder. Und das von Anfang bis Ende.
Es ist ein Märchen mit einem Fisch. Damit kann ich die Review so gut wie beenden. Es hat nicht so viele Märchenelemente. Ich hätte mir gewünscht, dass es viel mehr hat und Raum für Interpretation hat. Am Ende merkt man ja direkt, dass die Vogelscheuche gestorben ist, anhand des Ofens und übrig bleibt der Wolf. Der Wolf ist böse.
Erst mit dem Schreiben ist mir aufgefallen wie passend der Titel zu dem Film passt und es in meinem Kopf einen Sinn ergibt. Die Szenen sind toll, hat gute Dialoge – die Handlung ist gut rübergebracht. Stellt euch mal vor wie groß das Puppenhaus von Samra, dann wird, wenn sie weitermacht.
Es gibt nur Gas Town, Bullet Farm und die Zitadelle. Viel mehr gibt es nicht in der Wüstenlandschaft in der Mad Max Welt. Was Furiosa antreibt ist Rache an Dementus.
Der Film ragt mit seinen wenigen Dialogen in den Actionszenen heraus. Fast nahtlos reihen sich die Actionszenen zusammen.
Zuerst dachte ich, dass es sich um einen Sci-Fi Film handelt. Schnell begreife ich, dass es ein Dokumentarfilm über eine nigerianisches Filmkollektiv ist, die Sci-Fi Filme macht. Ich schätze dadurch wurde ich komplett überrumpelt durch den Film. Für mich ist er eins der besten Filme auf der Berlinale 2026.
Ich kann nicht alles in dem Blog aufschreiben, weil es sehr viele Themen und Eindrücke hat. Der Film ist chronologisch aufgebaut. Man sieht wie diese Filmcrew aus Nigeria wächst. Eine sogenannte Heldenreise. Sie werden mit der Zeit immer professioneller, machen mehr, größere Projekte. Ich finde es so erstaunlich, weil man am Anfang sieht, wie sie klein anfangen und am Ende sieht, dass sie älter geworden sind und was sie für Werke erschaffen haben.
Als der Film vorbei war, war die Stimmung sehr gut. Es sind sogar Leute aufgestanden, als sie applaudiert haben.
Normalerweise schaue ich keine Familiendramen. Den Film überhaupt anzuschauen, tat ich, als ich gesehen habe, dass es auf imdb eine gute Bewertung hat. Der Film hat einen guten Humor und die Romanze ist sehr natürlich rübergekommen. Genauso gut finde ich das Schauspiel der Kinder. Bis zum Ende hin ist der Film unterhaltsam.
Ein Funken Mut Regie: FilmClub Oberlausitz Laufzeit: 30 Minuten
Ein Funken Mut ist ein Film, der von Amateuren in einen Filmclub gemacht worden ist. Man merkt ziemlich stark, dass es von Amateuren ist. Die Dialoge sind zu lang und die Szenen auch. Ich habe es selber nicht komplett geschaut. Nichtsdestotrotz finde ich die Bemühungen hinter dem Film gut. Es geht um Mädchen in eine Mädchenschule. Sie werden von einer fiktiven Regierung kleingehalten, indem sie anderen Unterricht bekommen als die Jungen. Es hat ein klein wenig Worldbuilding. Außerdem ist das Ende ziemlich besonders und löblich, dass sie es eingeplant haben.
Holzläufer Regie: Philipp Krautschick
Habe ich in meinem Blog zum Jugendfilmpreis geschrieben. Da bitte reinschauen.
Meute Reeperbahn – Ein Wunsch nach Freiheit
Das ist ein Audioprojekt, wo ein Audioguide über die Meute Reeperbahn in Leipzig Lindenau gemacht worden ist. Die Gruppe ist ein Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Sie wurden von Schülern fertiggestellt mithilfe der Kulturwerkstatt KAOS. Sie ist wie ein Guide, wo man an versch. Orten aufhält und dann die Audios an den entsprechenden Punkten hören soll.
Herausragend finde ich die Arbeit der Schüler. Auf der Preisverleihung haben sie erzählt wie schwierig die Quellensuche bzw. Infos darüber gibt. Über das Internet gibt es kaum dazu was zu lesen, also beruhen sich die Quellen in Büchern.
Meisterdiebin Regie: Helena Weiser Laufzeit: 6 Minuten
In dem Kurzfilm handelt es sich um einen Einbruch in einem Museum. Die Gemälde, die sie klauen wollte können sprechen. Ich fand die Idee ziemlich amüsant.
Ist ein YouTube-Kanal, wo verschiedene Kurzfilme und noch Dokus drauf sind. Die Kurzfilme haben keine lange Szenen, sodass man sich nicht langweilt.
Ich habe die Doku auf den Dächern Bautzens, mir angeschaut. Und besonders ist der Hörspielcharakter, worin ne fiktive Story erzählt wird. Mir gefällt die Kombi. Ich wünsche mir nur, dass die Doku eher im Vordergrund bleibt und dafür die fiktive Story kürzer, weil ich finde, dass das eine Doku ausmacht.
Ich war am 21. November 2025 bei der Tincon in Dresden. Das ist ein Event, wo junge Speaker ihre Reden halten können in Themen die junge Personen interessieren. Ich fand die Reden und Workshops gut. Bei der Tincon gab es ein Screening von Filmen die beim Deutschen Jugendfilmpreis 2025 eingereicht worden sind. Hier sind die Filme, die ich in dem Blog verewigen möchte:
Holzläufer Regie: Philipp Krautschick Laufzeit: 15 Minuten
Für mich ist Holzläufer einer der besonderen Filme beim Screening gewesen. Es siedelt sich dem Genre Science Fiction. Im Gegensatz zu den anderen Filmen hat es Worldbuilding. Faszinierend finde ich, dass es mit wenigen Mitteln, sehr viel aussagen kann.
Der Film fällt mit seiner Erzählweise auf. Der Zuschauer sieht das Geschehen mit einer alten Kamera. Man sieht die beiden Freunden wie sie die Kamera nutzen und später im Film wie der Hauptprotagonist seine Freundin filmt. Die Geschichte beläuft sich auf ein paar Jahre, auch dargestellt an der Jahresanzeige der Kamera. Die Gespräche wirken sehr authentisch, was mit der Perspektive aus der alten Kamera sehr gut passt.
Fragments Regie: Andreas Dürr Laufzeit: 6 Minuten
Der Film blieb noch gut in meiner Erinnerung, weil die Animationen sehr gut sind. Der Sound und die Erzählung, es handelt sich um einen Bergsteiger der stürzt und Schnipsel von seinem Leben sieht, sind ein Erlebnis.