Autor: Filmfestbewertungen

  • A Jewish Problem

    Key events of the war on Gaza have left their traces in this filmmaker’s family history. When he arrives in Berlin, he learns to distrust his own perceptions.

    Der Film zeigt die Geschichte von der Großmutter des Regisseurs Ron Rothschild, bis hin zur Geschichte von Israel. Die Großmutter wird interviewt und spricht von ihrer Flucht von Deutschland und wie sie zu Israel kommt. Von da wird chronologisch die Konflikte bis zur heutigen Zeit aufgelistet. Man merkt, dass diese komplizierten Konflikte versucht wird aufzudröseln.

    Er erzählt auch das Aufwachsen seiner Verwandten. Es wurde erzählt, dass seine Großmutter nicht deutsch sprechen wollte oder auch nicht wirklich konnte, weil sie auch von außen gedrängt worden ist, nicht Deutsch zu sprechen. Und dementsprechend hat sie auch gehandelt und hat es ihren Kindern weitergetragen. Nicht nur das durch den Pflicht des Wehrdienstes wird man von außen gedrängt.

    Und das spricht sehr viele Themen an, die einen auf jeden Fall zum Nachdenken lassen, besonders für mich diese Traumatas, die weitergegeben worden sind. Auf jeden Fall ist der Film sehenswert.

  • A Scary Movie

    During the summer holidays, a documentary-maker and his 12 year-old son stay at an abandoned hotel in Lisbon: an empty hotel like the one in the film The Shining.

    Was ich an dem Film besonders finde, ist, dass man es kaum in einem Genre tun kann. Ich glaube, es geht viel mehr um den Regisseur an sich.

    Der Film beginnt mit dem Regisseur, der mit seinem Kind zu einem verlassenen Hotel geht und da übernachtet, weil sein Kind ein ziemlicher Horrorfilm-Fan ist. Im Film werden meiner Meinung nach viele „Handlungsstränge“ begonnen, aber nie wirklich beendet bzw. nicht richtig abgerundet. Zum Beispiel, erzählt er vom Aberglaube, man kriminelles Verhalten oder die Kriminalität einer Person anhand der Äußerlichkeit erkennen kann.

    Auch wenn es nicht wirklich abgerundet worden ist, von der Geschichte her oder was die Doku eigentlich zeigen wollte, fand ich den Film nicht langweilig. Ich konnte einfach gespannt einfach zuschauen bei dem Film, ohne mir zu fragen wie spät es ist.

  • Franz K.

    Mit Franz Kafka beschäftigt habe ich von einem Podcast gehört. Da ging es darum, dass Franz einen Brief an seinem Vater schreiben wollte, den er nicht abgesendet hat. Dieser war ellenlang. Da ging es darum, warum sein Vater nicht ihm das gibt, was er von ihm haben wollte. Er war nämlich autoritär eingestellt. Zum Beispiel hat ihm seine Verlobung nicht gefallen oder sein Schreiben oder dass er nicht so aktiv bei seinem Familienbetrieb gearbeitet hat, wie es im Film dargestellt worden ist. Alles was sein Vater von ihm verlangte oder wollte, konnte Franz nicht in seinem Leben erfüllen. Franz hat Nachgang sogar die Verlobung abgebrochen. Die Schwester von Franz hat sich von dem Vater abgewendet und Franz schrieb in den Brief wie glücklich sie damit ist und das sein Vater es nie wirklich anerkannt hat. Aufgrund dessen fand ihn sehr interessant und habe deswegen den Film geschaut.

    Im Film fällt auf, dass die Charaktere mit dem Publikum sprechen. Franz Kafka spricht dabei nicht. Nur die Personen, die ihm nah stehen. Durch die Erzählung bekommt man einen guten Einblick in seinen Leben. Natürlich kommen in dem Film kafkaeske Situationen. Ich hätte mir gewünschte, dass sie viel krasser waren. Die erste war, wo es um eine Exekutionsmethode für verweigerte Soldaten ging. Franz erzählt in einer Geschichte von einem hohen Militärperson, der diese Methode nutzt und wollte eine Person davon überzeugen. Der Film ist sehenswert.

  • Art Spiegelman: Disaster is my Muse

    Explores the life and career of cartoonist Art Spiegelman including the creation and ground-breaking impact of his Pulitzer Prize-winning graphic novel MAUS. (https://www.themoviedb.org/movie/1369332-art-spiegelman-disaster-is-my-muse)

    Erklärt die Person Art Spiegelman bis hin zu seiner Kunst. Er zeigt wie seine Werke Einfluss auf verschiedene Comics hatte. Es gibt Interviews von seinen Freunden und Künstler, die sich von ihm beeinflusst haben. Wer Künstler mag, wird auch diesen Film schauen.

  • Monikondee

    A participatory documentary along the Maroni River between Suriname and French Guiana. Boogie, a Maroon boatman, transports fuel and supplies to Maroon and indigenous communities in an 18-meter canoe. Each village becomes a stage transmitting fables, songs, and stories, revealing cultural erosion and resilience. They face threats including gold mining, floods, and corporate intrusions. Caught between his responsibilities to the community and the demands of his work, Boogie embodies the tension between tradition and economy. The film explores colonial legacy, environmental crisis, and sovereignty through participatory filming. (https://www.themoviedb.org/movie/1454469-monikondee)

    Der Film hat eine besondere Erzählweise. Es gibt keine Interviews, sondern die Kamera begleitet den Alltag der Personen. Verschiedene Personen erzählen Ihre Sichtweise, wodurch man einen guten Einblick erhalten kann.

  • The Woman Who Poked The Leopard

    Vulgar expressions, bare breasts, and the right arguments. Ugandan feminist Stella Nyanzi provokes head of state Museveni, in office since 1986, and runs for office herself. (https://www.themoviedb.org/movie/883101-the-woman-who-poked-the-leopard)

    Anfangs war ich nicht so begeistert von dem Gedicht, was die Aktivistin vorgetragen hat. Es ging nur darum den führenden Politiker herabzuwürdigen oder zu beleidigen, statt einfach zu kritisieren. Das ist nicht alles, dass der Film zeigt. Sie zeigt wie die Aktivistin unfair behandelt wird und das macht den Film sehenswürdig.

  • The Thing to Be Done

    In the heart of Ljubljana, the Workers‘ Advocacy Office (Delavska svetovalnica) stands as a beacon of hope for society’s most vulnerable: working men and women, the unemployed, the disabled, pensioners, and migrants. Far surpassing the traditional boundaries of union work, this extraordinary organization fosters solidarity, champions justice, and envisions a more equitable future for the working class. (In the heart of Ljubljana, the Workers‘ Advocacy Office (Delavska svetovalnica) stands as a beacon of hope for society’s most vulnerable: working men and women, the unemployed, the disabled, pensioners, and migrants. Far surpassing the traditional boundaries of union work, this extraordinary organization fosters solidarity, champions justice, and envisions a more equitable future for the working class. (https://www.themoviedb.org/movie/1559711-ono-sto-treba-ciniti)

    Auffällig war die Szene, wo ein Angestellter soviel von seinem Lohn abgezogen bekommt, sodass er wenig bekommt und trotzdem nichts von seinem Arbeitgeber erhalten hat. Da war der Anruf vom Helfer witzig wieso er sich das gefallen lässt. Auch wenn das Thema wahrscheinlich vielen nichts Neues ist, ist es doch für mich erstaunlich wie tief und schlimm es so zugeht. Wie manche Angestellte nichts zurückbekommen von den Arbeitgebern.

  • A Simple Soldier

    Artem ist seit seiner Kindheit interessiert für Film. Von Anfang an, hat er mit seiner Kamera gefilmt. Als der Krieg anfängt, wollte er nur die Kamera an der Front mitnehmen und filmen, doch dann entscheidet er sich als Soldat in den Krieg zu gehen. Er geht gegen den Rat seines Vaters nie eine Waffe zu tragen. Für mich ist die Entscheidung von Artem unbegreiflich wie er als Soldat an die Front geht. Genauso empfinde ich die Situation als eine Bekannte von ihm, die als Medic hilft, ihren Lebenspartner im Krieg verliert und bestürzt entscheidet zu ihren Kindern in der USA zu fliehen. Man kann sich nicht in solche Situationen hineinfühlen. Ich finde den Film sehr sehenswert, da er zeigt wie die Ukrainer vor Ort denken. Ich hoffe nur, dass Artem Ryzhykov überlebt.

  • Natchez

    Filmmaker Suzannah Herbert takes a sharp look at the American South’s unreconciled history through a Mississippi town that mixes antebellum tourism with a community deeply divided over its past. With an unflinching lens, the film captures the debates, memories, and tensions that are building toward a reckoning. (https://www.themoviedb.org/movie/1465655-natchez)

    Als allererstes habe ich gedacht, dass der Film fiktiv ist, bis mir aufgefallen ist, dass ich bei der DOK Leipzig bin und nur Dokumentationen gezeigt werden. Die Worte die gesagt worden sind, sind zu überspitzt, als wenn die wahr sein würden.

    Auch wenn man als in Deutschland lebender über das Thema des Sklavenhandels in der USA Bescheid weiß, kann man was Neues erkennen. So manche Aussagen haben Parallelen, was in Deutschland in den Diskussionen. Es sollte in der Stadt Natchez ein Park für eine Gedenkstätte genutzt werden. Eine Person war der Meinung, dass man es nicht braucht und man neue Gedenkmäle für die Zukunft errichten sollte und nicht über die Vergangenheit. Man könne ja die Vergangenheit vergessen.

  • Kurzfilme bei der DOK Leipzig 2025

    Hier sind die Kurzfilme bei der DOK Leipzig, die ich in diesem Blog widmen möchte. Bei vielen kann man sich emotional mitfühlen. Sie geben gut die Themen mit ihrer Kameraarbeit bzw. Animationen wider.

    After the Silence
    Regie: Matilde-Luna Perotti
    Herkunft: Kanada
    Laufzeit: 14 Minuten
    Six years after a case of sexual abuse in the family, the filmmaker seeks a conversation with her grandmother, breaking the silence – an act of personal and political liberation. (https://www.themoviedb.org/movie/1355400-despues-del-silencio)

    Fear Nothing
    Regie: Tuva Björk
    Herkunft: Schweden
    Laufzeit: 15 Minuten
    A light kept on to deter makes it hard to see past your reflection. In Fear Fokol, we take a nightly ride into the fears and anxieties of Johannesburg’s wealthy inhabitants by following the work of the private security guards hired to protect them. The illusion of security slowly dissolves as we dig into a fragile climate of inequality, paranoia and masculinity in crisis. (https://www.themoviedb.org/movie/1414183-fear-fokol

    Sixty-Seven Milliseconds
    Regie: fleuryfontaine
    Herkunft: Frankreich
    Laufzeit: 15 Minuten
    Eine Überwachungskamera filmt einen Polizeieinsatz, bei dem geschossen wird. Der Film zeichnet die Flugbahn der Kugel und die Bewegungen der Beteiligten nach. Anhand einer Rekonstruktion mit KI-generierten Bildern und Schilderungen eines Betroffenen hinterfragt der Film Polizeieinsätze in Frankreich und die Fehler, die dabei passieren können. (https://www.themoviedb.org/movie/1461978-soixante-sept-millisecondes)

    God Is Shy
    Regie: Jocelyn Charles
    Herkunft: Frankreich
    Laufzeit: 15 Minuten
    During a train ride, Ariel and Paul pass the time sketching their deepest fears. Their game takes an unexpected turn when Gilda, a mysterious passenger, intrudes on their exchange. Yet, her relationship with fear seems far less innocent than their playful drawings. (https://www.themoviedb.org/movie/1470480-dieu-est-timide)

    Lina
    Regie: Remo Rauscher
    Herkunft: Österreich
    Laufzeit: 19 Minuten
    Children who are stillborn or die too young – not an uncommon fate. But society hardly ever talks about it. This film gives parents a space to grieve and break the silence. (https://www.themoviedb.org/movie/1559684-lina)