To Kill a Mongolian Horse

2025

Regie: Xiaoxuan Jiang

Besetzung: Saina, Undus, 其勒木格, Tonggalag

Laufzeit: 97 Minuten

Genre: Drama

Land: Hong Kong, Japan, South Korea, Malaysia, United States of America, Thailand, Saudi Arabia


Handlung: Donnernde Pferdehufe, elegante Akrobatik: ein intimes Porträt über Männlichkeit und Tradition in der Krise – aus weiblicher Perspektive. Saina versucht tagsüber, als Pferdehirt über die Runden zu kommen und für seine Familie zu sorgen, während er nachts in atemberaubenden Pferdeshows als majestätischer Ritter auftritt. Die Welt, in der Saina aufgewachsen ist – die Steppen der Inneren Mongolei – verändert sich dramatisch. Während er sich im Hinterland noch immer um seinen mürrischen Vater und die Pferde seiner Familie kümmert, suchen alle um ihn herum das bessere Leben in der Stadt. Auch Saina jongliert zwischen Tradition und Moderne, zwischen Stadt und Land, zwischen Vater und Ex-Frau mit Kind, und versucht, seinen Weg zu finden ohne seine Wurzeln zu verleugnen.

Bei dem Film handelt es sich um einen Protagonisten, der in der Kindheit ein Pferd gereitet hat von seinem Vater. Dieses Hobby/Beschäftigung geht er auch in der Gegenwart nach. Dies geschieht nicht konfliktfrei. Seine Frau und sein Kind wohnen in der Stadt während er auf dem Land seinen Vater hilft. Sein Vater hat Schulden, da er beim Glückspiel sein Zuhause verwettet hat. Nun liegt es ihm, diese Schulden tilgen. Dabei zeigt der Film, klar die Konflikte zwischen dem Pferdereiten auf dem Land und seiner Familie.

Kritisch finde ich das Ende des Films, weil es nicht seine Zukunft klärt. Klar zeigt er die vielen Konflikte, die ich nicht alle aufzählen kann. Aber es lässt eine paar Dinge offen, weil der Film abrupt endet. Geht er dem Pferdereiten im Land nach? Wird sein Kind einmal das Pferdereiten lernen?

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