Roberto Rossellini – Living Without A Script (2025)

2025

Regie: Ilaria De Laurentiis

Laufzeit: 96 Minuten

Genre: Dokumentarfilm

Land: Italy, Latvia

Die Person, worüber der Film berichtet, ist der Regisseur namens Roberto Rossellini aus Italien, der – wie man im Film sieht – sehr einflussreich für die Filmgeschichte war.

Bekannt ist er für Filme in der Nachkriegszeit des zweiten Weltkriegs in Italien. Im Film werden nicht nur seine Werke gezeigt, sondern auch, wie seine Filme zwischen Dokumentation und Fiktion stehen. Er hat Filme gemacht, die er als Dokumentarfilme bezeichnet. Mir wurde zuerst gar nicht ganz klar, dass seine Filme Dokumentarfilme sind, aber nach eine Recherche haben diese ja fiktive Elemente.

Zum Beispiel bei seinem Film über Indien: Dort entschloss er sich, keine klassischen fiktionalen Kinofilme mehr zu machen, wie sie damals üblich waren. Stattdessen wollte er etwas Eigenes schaffen. Das zieht sich auch durch sein Leben.

Der Film selbst stellt ihn mit Fotos und Interviews aus der damaligen Zeit sehr gut dar. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in seine Gedankenwelt und seine Sicht auf Kunst. Er war ein Künstler mit einer ganz eigenen Haltung zur Kunst an sich. Ich schätze, vieles davon war auch ein Produkt seiner Zeit. Heute sind Dokumentationen mit fiktionalen Elementen nichts Neues mehr, aber damals war diese Trennung zwischen Kino, Fernsehen und Dokumentarfilm noch viel stärker.

Wenn er am Leben wäre, würde ich ihn fragen, ob Spielfilme eine Relevanz haben. Seine Filme hatten ja fiktive Elemente und es ist nur eine andere Art der Erzählweise in Filmen. Jetzt ist es ja komplett normal, dass es Dokufiktionen gibt.

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